Curvy! Näh- & Fashion-Club

Europas Kreativ-Werkstatt für Curvy! Frauen

Unser Club-Angebot

Die Club-Inhalte im Detail

A. Curvy! Fashion-Tools

Aus einem falschen Schnittmuster oder einer unvorteilhaften Farb- oder Stoffwahl entsteht selten ein echtes Lieblingsstück.

Wir helfen dir deshalb dabei, Kleidungsstücke, Schnittmuster, Stoffe und Farben auszuwählen, die wirklich zu dir passen. Mit Hilfe unserer Tools nähst du nicht nur "auf Verdacht", sondern triffst fundierte Entscheidungen für bessere Passform und mehr Erfolgserlebnisse.

1. Die Basis: Deine Curvy!-Jahresgarderobe nähen
1. Die Basis: Deine Curvy-Jahresgarderobe nähen

Wähle 2 Mal pro Jahr Deine Favoriten aus unseren Vorschlägen
für Curvy! Kleidung /Schnittmuster - für Deine saisonale Basis-Garderobe

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2. Immer aktuell: 20 Curvy!-Nähprojekte rund ums Jahr
2. Immer aktuell: 20 Curvy-Nähprojekte rund ums Jahr

Extra Curvy! Themen, die sich an Jahreszeit, Alltag und konkreten Bedürfnissen orientieren.

Beispiel: "Bequem, aber gut angezogen - Wohlfühlteile für den Alltag"
3. Die ultimativen Curvy! Stoffe- & Farben/Muster- Stilberater
3. Die ultimativen Curvy! Stoffe- & Farben/Muster- Stilberater

Zwei eigene Stilberater für maximale Klarheit: einen für Stoffe und einen für Farben & Muster. Treffe schnell & zielgerichtete Designentscheidungen

Beispiel Curvy! Stoffe-Berater:
Und dazu Curvy! Farben/Muster-Berater:
B. Curvy! Schnittanpassungen leicht gemacht
Auch die besten Schnittmuster brauchen oft eine Schnittanpassung. Nichts leichter als das. Hier zeigen wir dir, wie du Anpassungen curvy-gerecht für deine individuelle Passform vornimmst.

1. Tolle Tutorials: Curvy!-gerecht Schnittmuster anpassen

1. Tolle Tutorials: Curvy!-gerecht Schnittmuster anpassen

Beispiele:

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Rockschnitt ändern für großen Po

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Hosenschnitt ändern für großen Bauch

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Oberweite anpassen: FBA

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Schnittänderung Brust- & Rückenbreite

Damit deine Garderobe perfekt sitzt: 13 Videotutorials zu wichtigen Schnittanpassungen für Curvy!-Figurtypen. Insgesamt ca. 6,5 Stunden zum Streamen. Das Ganze leicht erklärt.

2. Allgemeine Tipps & Tricks rund ums Nähen

2. Allgemeine Tipps & Tricks rund ums Nähen

Beispiele:

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Tipps zum Nähen

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Schnittmuster verstehen

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Fremdsprachige Schnittmuster verstehen

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Deko nähen

In diesem Teil warten 6 Videotutorials mit  vielen praktischen Tipps & Tricks auf Dich. Insgesamt ca. 10 Stunden zum Streamen. Gut geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene. 
C. Curvy-Grundschnitte: Entfalte Deine Näh-Freiheit
Keine Lust mehr auf gekaufte Schnittmuster? Dann lerne hier, deine eigenen Curvy-Grundschnitte individuell nach deinen Maßen zu erstellen. Lerne "ohne Grenzen" zu nähen, um wirklich DEINE Garderobe zu kreieren.

Deine Curvy-Maß-Grundschnitte erstellen

Deine Curvy-Maß-Grundschnitte erstellen

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Maßschnitt Oberteil für Curvy

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Maßschnitt Ärmel für Curvy

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Maßschnitt Rock für Curvy

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Maßschnitt Hose für Curvy

Keine Kompromisse mehr? Erstelle Deine Curvy-Grundschnitte exakt nach deinen Maßen für Oberteil, Ärmel, Rock und Hose. Insgesamt ca. 4,5 Stunden zum Streamen.
D. Curvy! Community Beach
In unserem Curvy!-Club-bist du nicht allein. Du bist Teil unserer Curvy!-Familie: Frauen die ihre Garderobe selbst in die Hand nehmen. Du triffst auf Gleichgesinnte, die deine Herausforderungen kennen, deine Erfolge mitfeiern und deine Leidenschaft fürs Nähen teilen.

Und das Wichtigste: wir halten uns am Community Beach raus. Ihr seid völlig unter euch.
E. Online Näh-Café 
   Manchmal tut es einfach gut, sich in entspannter Runde über das gemeinsame Hobby auszutauschen.
Genau dafür gibt es unser Online Näh-Café.

Wir treffen uns einmal im Monat live online (außer im August und Dezember), um bei einer virtuellen Tasse Kaffee über Nähthemen zu plaudern. Wir stellen euch vor, woran wir gerade arbeiten, was es Neues gibt, welche Ideen uns beschäftigen – und sprechen ganz offen über Projekte, Erfahrungen, Trends und alles, was die "Nähwelt" gerade bewegt. Es ist ein Ort zum Zuhören, Mitreden, Inspirieren lassen und Vernetzen.

Ganz bewusst ist das Näh-Café für Curvy! und Regular Fit! gemeinsam konzipiert – denn unterschiedliche Perspektiven, Herangehensweisen und Erfahrungen machen den Austausch erst richtig spannend.

Übrigens: Wenn du im Rahmen unserer Angebote Teile für deine jetzige oder spätere berufliche Aus-, Weiter- oder Fortbildung suchst, müssen wir dich leider enttäuschen. Es handelt sich ausschließlich um reine Hobby- und Freizeitkurse - ohne Abschluss, Abschlussprüfung oder Zertifizierung. 
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Dein Curvy! Club für passgenaues Nähen

In Ruhe testen - 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht
Curvy! Näh- & Fashion-Club
19,80€/ 2 Monate inkl. MwSt
(9,90€/ Monat)
  • Die Basis: Deine Curvy!-Jahresgarderobe nähen:
    14 Kleidungsstücke mit je 12 SM-Vorschlägen
  • Immer aktuell: 20 Curvy!-Nähprojekte rund ums Jahr
  • Die ultimativen Curvy! Stoffe- & Farben/Muster-Stilberater (2 x jährlich)
  • Curvy!-gerecht Schnittmuster anpassen
  • 13 Videos zum Streamen (ca. 6,5h)
  • Tipps & Tricks rund ums Nähen
    6 Videos zum Streamen (ca. 10h)
  • Curvy-Grundschnitte:
    Curvy-Maß-Grundschnitte erstellen
    4 Videos zum Streaming (ca. 4,5h)
  • Curvy! Community Beach
  • Online Näh-Café:
    1 x pro Monat (außer Aug. und Dez.)
  • 15% auf DasBlaueTuch Stoffe
  • In Ruhe testen - 14 Tage gesetzliches Widerrufsrecht - vollständige Geld-Rückerstattung bei Widerruf
  • nur 2 Monate Mindestlaufzeit

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Junge Frau mit birnenförmiger Figur trägt ein schlichtes, selbstgenähtes roséfarbenes Kleid und läuft durch eine ruhige Stadtstraße – Beispiel für typgerechte Kleidung nähen.

Warum du Kleidung selbst nähen solltest

Kleidung zu nähen bedeutet, selbstbestimmt Mode zu erschaffen, die perfekt zu dir passt. Im Gegensatz zur Massenware aus dem Geschäft kannst du beim Nähen deine eigenen Vorstellungen verwirklichen – in Schnitt, Farbe, Material und Passform.

Vorteile selbstgenähter Kleidung:
  • Individuelle Passform: Du entscheidest, wie dein Kleidungsstück sitzt – ideal für alle Figurtypen.
  • Nachhaltigkeit: Kleidung selbst zu nähen ist ein Beitrag zur Slow Fashion. Du produzierst weniger Müll, nutzt hochwertige Stoffe und vermeidest Überproduktion.
  • Einzigartigkeit: Statt Trends blind zu folgen, setzt du eigene modische Akzente.
  • Lernprozess: Nähen stärkt handwerkliches Können, Geduld und Problemlösefähigkeit – und macht Spaß!
Wer seine Kleidung selbst näht, hat zudem einen ganz anderen Bezug zum Kleidungsstück. Du weißt, wie viel Arbeit und Liebe hineingeflossen ist – das verändert den Umgang mit Mode dauerhaft.
Junge Frau mit birnenförmiger Figur trägt ein schlichtes, selbstgenähtes roséfarbenes Kleid und läuft durch eine ruhige Stadtstraße – Beispiel für typgerechte Kleidung nähen.

Warum du Kleidung selbst nähen solltest

Kleidung zu nähen bedeutet, selbstbestimmt Mode zu erschaffen, die perfekt zu dir passt. Im Gegensatz zur Massenware aus dem Geschäft kannst du beim Nähen deine eigenen Vorstellungen verwirklichen – in Schnitt, Farbe, Material und Passform.


Vorteile selbstgenähter Kleidung:


  • Individuelle Passform: Du entscheidest, wie dein Kleidungsstück sitzt – ideal für alle Figurtypen.
  • Nachhaltigkeit: Kleidung selbst zu nähen ist ein Beitrag zur Slow Fashion. Du produzierst weniger Müll, nutzt hochwertige Stoffe und vermeidest Überproduktion.
  • Einzigartigkeit: Statt Trends blind zu folgen, setzt du eigene modische Akzente.
  • Lernprozess: Nähen stärkt handwerkliches Können, Geduld und Problemlösefähigkeit – und macht Spaß!

Wer seine Kleidung selbst näht, hat zudem einen ganz anderen Bezug zum Kleidungsstück. Du weißt, wie viel Arbeit und Liebe hineingeflossen ist – das verändert den Umgang mit Mode dauerhaft.

Kleidung nähen lernen – so startest du richtig

Wenn du noch nie genäht hast, kann der Einstieg etwas überwältigend wirken. Aber keine Sorge: Mit der richtigen Anleitung und einem gut gewählten Projekt gelingt dein erstes selbstgenähtes Kleidungsstück garantiert.

Die Grundausstattung für Nähanfänger
Um Kleidung zu nähen, brauchst du nicht sofort eine komplette Schneiderwerkstatt. Für den Start reichen:
  • eine einfache Nähmaschine (z. B. mit Geradstich und Zickzackstich)
  • Stecknadeln oder Wonder Clips
  • Stoffschere und/oder Rollschneider
  • Maßband
  • Schneiderkreide oder Markierstift
  • ein einfaches Schnittmuster für Kleidung (z. B. ein T-Shirt oder Rock)
Erste Projekte zum Kleidung nähen
Für den Einstieg eignen sich einfache Kleidungsstücke wie:
  • T-Shirts aus Jersey (dehnbar, verzeiht kleine Fehler)
  • Röcke mit Gummibund (kein Reißverschluss nötig)
  • lässige Hosen mit geradem Bein
  • einfache Kleider ohne Abnäher
Mit jedem Projekt lernst du dazu: Stoffverhalten, Schnittanpassung, Nahttechniken, Saumverarbeitung – all das wird Schritt für Schritt vertrauter.

Schnittmuster, Stoffwahl und Passform – die wichtigsten Grundlagen

Wer Kleidung nähen möchte, steht schnell vor drei zentralen Entscheidungen: Welches Schnittmuster passt zu mir? Welcher Stoff ist geeignet? Und wie erreiche ich eine gute Passform?

Das passende Schnittmuster finden
Ein gutes Schnittmuster ist die halbe Miete. Achte auf folgende Punkte:
  • Größenangabe: Orientiere dich an deinen Körpermaßen, nicht an Konfektionsgrößen.
  • Schwierigkeitsgrad: Viele Anbieter kennzeichnen Schnittmuster als "Anfänger", "mittel" oder "fortgeschritten".
  • Stil und Alltagstauglichkeit: Nähe, was du gerne trägst – ein Alltagskleid nützt mehr als ein aufwendiges Ballkleid.
Zuverlässige Quellen für Schnittmuster sind z. B. Burda Style, Pattydoo, Fibre Mood oder auch unabhängige Designer.
Aufgeschlagenes Schnittmusterbuch mit eingezeichneten Linien, daneben Stoffmusterkarten aus Jersey, Baumwolle und Leinen – Grundlagen zum Kleidung nähen.

Stoffwahl – worauf du achten solltest

Der Stoff beeinflusst maßgeblich das Aussehen und die Tragbarkeit deines Kleidungsstücks:

  • Für fließende Kleidung: Viskose, Tencel, Baumwoll-Voile
  • Für strukturierte Kleidung: Leinen, Canvas, Baumwollpopeline
  • Für elastische Kleidung: Jersey, Sweat, French Terry
Teste die Stoffe, wenn möglich, vor dem Kauf: Knitterverhalten, Griff, Dehnbarkeit – all das hat Einfluss auf den Tragekomfort und das Nähergebnis.

Passform anpassen – Kleidung nähen, die wirklich sitzt

Körper sind individuell – und Kleidung von der Stange passt selten perfekt. Durch Anpassungen beim Nähen kannst du Kleidung auf deinen Figurtyp zuschneiden:
  • Passe Abnäher, Taillenhöhe oder Saumlänge an
  • Nutze FBA (Full Bust Adjustment) oder SBA (Small Bust Adjustment) bei Oberteilen
  • Ergänze Mehrweite für kräftige Oberschenkel oder Oberarme
Nähen heißt auch, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen – ein Prozess, der oft zur Selbstakzeptanz führt.
Kamelbrauner, selbstgenähter Wollmantel auf Holzkleiderbügel vor Leinenhintergrund, daneben Knöpfe, Stoffschere und Garn – Inspiration für Kleidung nähen im Herbst/Winter.

Kleidung nähen nach Saison – kreative Garderobe für Frühling bis Winter

Je nach Jahreszeit ändern sich Materialien, Schnitte und Farben. Mit selbstgenähter Kleidung kannst du deine Garderobe genau auf dein Klima und deine Bedürfnisse abstimmen.

Kleidung nähen für den Frühling

Im Frühling erwachen Farben und Leichtigkeit. Ideal sind:
  • Blusen aus Viskose oder Baumwolle
  • leichte Übergangsjacken
  • bequeme Kleider mit langen Ärmeln
Kleidung nähen für den Sommer
Im Sommer dominiert luftige Mode:
  • Tops, Shorts, Röcke aus Leinen oder Musselin
  • weite Kleider mit Spaghettiträgern
  • Strandkleider und Kimonojacken
Kleidung nähen für Herbst und Winter
Hier geht es um Wärme, Komfort und Layering:
  • langärmelige Shirts, Hoodies und Cardigans
  • Mäntel und Jacken aus Wollwalk oder Softshell
  • Röcke und Kleider mit Thermoleggings kombinieren
Ein Vorteil: Du kannst selbst entscheiden, wie warm dein Kleidungsstück werden soll – durch Stoffwahl und Innenfutter.

Kleidung nähen mit System – deine Garderobe planvoll aufbauen

Wenn du regelmäßig Kleidung nähst, lohnt es sich, strategisch an deine Garderobe heranzugehen. Statt wahllos Projekte zu starten, kannst du durch bewusste Planung deinen Kleiderschrank nachhaltig und stilvoll aufbauen. So vermeidest du ungetragene Einzelstücke und sparst auf lange Sicht Zeit, Geld und Ressourcen.

Die Capsule Wardrobe: Weniger ist mehr

Ein durchdachtes Konzept zum Kleidung nähen ist die sogenannte Capsule Wardrobe – eine minimalistische Garderobe, bestehend aus 20 bis 40 Teilen, die sich alle miteinander kombinieren lassen. Selbstgenähte Kleidung eignet sich dafür ideal, da du Farbschema, Schnitte und Materialien individuell aufeinander abstimmen kannst.

Ein typischer Capsule Wardrobe-Plan umfasst:
  • 5–6 Oberteile (z. B. T-Shirts, Blusen, Longsleeves)
  • 3–4 Unterteile (z. B. Röcke, Hosen)
  • 2–3 Kleider oder Jumpsuits
  • 2–3 Jacken oder Cardigans
  • Accessoires wie Loops, Schals oder Gürtel
selbstgenähte Kleidungsstücke in Beige, Rosé und Blau hängen ordentlich auf Holzkleiderbügeln, daneben passende Stoffkarten – minimalistischer Kleiderschrank für selbstgenähte Kleidung.
Stoffe und Farben strategisch wählen
Wähle 2–3 Hauptfarben, die dir stehen und die du gerne trägst, und ergänze sie durch 1–2 neutrale Farben wie Schwarz, Weiß, Grau oder Beige. So kannst du sicherstellen, dass deine selbstgenähte Kleidung untereinander kombinierbar ist. Achte bei der Stoffwahl auf ähnliche Materialeigenschaften – z. B. gleiche Pflegeanforderungen oder ähnliches Fallverhalten.

Tipp: Lege dir eine Nähplanung oder ein Lookbook an – digital oder im Notizbuch. Dort kannst du Stoffmuster einkleben, Schnittmusterideen skizzieren oder fertige Outfits dokumentieren. Das erleichtert dir die Planung und hilft, gezielt an deiner perfekten Garderobe zu arbeiten.

Jahreszeiten mitdenken
Wenn du Kleidung nähst, kannst du die Jahreszeiten ideal mit einbeziehen – und dich sogar frühzeitig vorbereiten. Nähe z. B. im Spätsommer schon die ersten Übergangsjacken für den Herbst oder nutze die kalten Wintermonate, um luftige Sommerkleider vorzubereiten. So entgehst du dem saisonalen Zeitdruck der Modeindustrie und nutzt dein kreatives Potenzial optimal aus.


Kleidung nähen für besondere Anlässe oder den Alltag

Selbstgenähte Mode ist nicht nur für den Alltag. Auch festliche Kleidung lässt sich nähen – ob zur Hochzeit, fürs Büro oder für ein schickes Abendessen.

Alltagskleidung nähen
Hier steht Funktionalität im Vordergrund: bequeme Schnitte, pflegeleichte Stoffe, kombinierbare Farben. Ideal sind:
  • Basic-Shirts
  • Hosen mit Gummibund
  • Sweatjacken und Hoodies
Festliche Kleidung nähen
Für besondere Anlässe darf es edel werden:
  • Kleider aus Satin, Chiffon oder Samt
  • elegante Blusen mit Volants
  • maßgeschneiderte Hosenanzüge
Viele Hobbynäher:innen berichten, dass ihr schönstes Kleid selbstgenäht ist – weil es einfach perfekt passt.
Elegantes, weinrotes Abendkleid aus Satin liegt auf einem Nähtisch, im Hintergrund Nähmaschine, Stecknadeln und glitzernder Stoff – festliche Kleidung nähen mit Glamour.

Kleidung nähen als Hobby, Business oder Teil der Selbstversorgung

Nähen ist nicht nur ein schönes Hobby, sondern für viele auch ein Weg zur Teil-Selbstversorgung oder ein Einstieg ins Handmade-Business.

Nähen als Selbstversorger:in
Wenn du Kleidung selbst nähst, reduzierst du deine Abhängigkeit vom Modemarkt. Besonders Familien mit Kindern profitieren davon – du kannst mitwachsen lassen, reparieren, personalisieren.

Nähen verkaufen – ein wachsender Markt
Immer mehr Menschen verkaufen Genähtes auf Etsy, eigenen Shops oder Märkten. Hier kommt es auf Originalität, Qualität und Kundenservice an. Eine Nische, wie zum Beispiel nachhaltige Kleidung nähen für Curvy-Frauen, kann besonders erfolgversprechend sein.

Kleidung nähen ist mehr als nur ein Trend

Kleidung nähen eröffnet dir eine Welt voller Möglichkeiten: Du gestaltest deine Garderobe selbst, findest deinen Stil und produzierst nachhaltiger. Ob T-Shirt oder Mantel, Businesslook oder Boho-Style – mit etwas Übung und Kreativität kannst du fast jedes Kleidungsstück selbst anfertigen.

Wenn du dich auf das Abenteuer einlässt, wirst du schnell merken: Nähen macht nicht nur Spaß, es verändert auch deine Beziehung zu Mode, Konsum und Körpergefühl. Probiere es aus – dein Kleiderschrank wird es dir danken!

Schnittmuster, Stoffwahl und Passform – die wichtigsten Grundlagen

Wer Kleidung nähen möchte, steht schnell vor drei zentralen Entscheidungen: Welches Schnittmuster passt zu mir? Welcher Stoff ist geeignet? Und wie erreiche ich eine gute Passform?

Das passende Schnittmuster finden
Ein gutes Schnittmuster ist die halbe Miete. Achte auf folgende Punkte:
  • Größenangabe: Orientiere dich an deinen Körpermaßen, nicht an Konfektionsgrößen.
  • Schwierigkeitsgrad: Viele Anbieter kennzeichnen Schnittmuster als "Anfänger", "mittel" oder "fortgeschritten".
  • Stil und Alltagstauglichkeit: Nähe, was du gerne trägst – ein Alltagskleid nützt mehr als ein aufwendiges Ballkleid.
Kamelbrauner, selbstgenähter Wollmantel auf Holzkleiderbügel vor Leinenhintergrund, daneben Knöpfe, Stoffschere und Garn – Inspiration für Kleidung nähen im Herbst/Winter.
Zuverlässige Quellen für Schnittmuster sind z. B. Burda Style, Pattydoo, Fibre Mood, Makerist oder auch unabhängige Designer.

Stoffwahl – worauf du achten solltest

Der Stoff beeinflusst maßgeblich das Aussehen und die Tragbarkeit deines Kleidungsstücks:

  • Für fließende Kleidung: Viskose, Tencel, Baumwoll-Voile
  • Für strukturierte Kleidung: Leinen, Canvas, Baumwollpopeline
  • Für elastische Kleidung: Jersey, Sweat, French Terry
Teste die Stoffe, wenn möglich, vor dem Kauf: Knitterverhalten, Griff, Dehnbarkeit – all das hat Einfluss auf den Tragekomfort und das Nähergebnis.

Passform anpassen – Kleidung nähen, die wirklich sitzt

Körper sind individuell – und Kleidung von der Stange passt selten perfekt. Durch Anpassungen beim Nähen kannst du Kleidung auf deinen Figurtyp zuschneiden:
  • Passe Abnäher, Taillenhöhe oder Saumlänge an
  • Nutze FBA (Full Bust Adjustment) oder SBA (Small Bust Adjustment) bei Oberteilen
  • Ergänze Mehrweite für kräftige Oberschenkel oder Oberarme
Nähen heißt auch, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen – ein Prozess, der oft zur Selbstakzeptanz führt.

Kleidung nähen nach Saison – kreative Garderobe für Frühling bis Winter

Wollballen mit organic cotton, recycled denim und recycled pet
Je nach Jahreszeit ändern sich Materialien, Schnitte und Farben. Mit selbstgenähter Kleidung kannst du deine Garderobe genau auf dein Klima und deine Bedürfnisse abstimmen.

Kleidung nähen für den Frühling

Im Frühling erwachen Farben und Leichtigkeit. Ideal sind:
  • Blusen aus Viskose oder Baumwolle
  • leichte Übergangsjacken
  • bequeme Kleider mit langen Ärmeln
Kleidung nähen für den Sommer
Im Sommer dominiert luftige Mode:
  • Tops, Shorts, Röcke aus Leinen oder Musselin
  • weite Kleider mit Spaghettiträgern
  • Strandkleider und Kimonojacken
Kleidung nähen für Herbst und Winter
Hier geht es um Wärme, Komfort und Layering:
  • langärmelige Shirts, Hoodies und Cardigans
  • Mäntel und Jacken aus Wollwalk oder Softshell
  • Röcke und Kleider mit Thermoleggings kombinieren
Ein Vorteil: Du kannst selbst entscheiden, wie warm dein Kleidungsstück werden soll – durch Stoffwahl und Innenfutter.

Kleidung nähen mit System – deine Garderobe planvoll aufbauen

Wenn du regelmäßig Kleidung nähst, lohnt es sich, strategisch an deine Garderobe heranzugehen. Statt wahllos Projekte zu starten, kannst du durch bewusste Planung deinen Kleiderschrank nachhaltig und stilvoll aufbauen. So vermeidest du ungetragene Einzelstücke und sparst auf lange Sicht Zeit, Geld und Ressourcen.

Die Capsule Wardrobe: Weniger ist mehr

Ein durchdachtes Konzept zum Kleidung nähen ist die sogenannte Capsule Wardrobe – eine minimalistische Garderobe, bestehend aus 20 bis 40 Teilen, die sich alle miteinander kombinieren lassen. Selbstgenähte Kleidung eignet sich dafür ideal, da du Farbschema, Schnitte und Materialien individuell aufeinander abstimmen kannst.

Ein typischer Capsule Wardrobe-Plan umfasst:
  • 5–6 Oberteile (z. B. T-Shirts, Blusen, Longsleeves)
  • 3–4 Unterteile (z. B. Röcke, Hosen)
  • 2–3 Kleider oder Jumpsuits
  • 2–3 Jacken oder Cardigans
  • Accessoires wie Loops, Schals oder Gürtel
selbstgenähte Kleidungsstücke in Beige, Rosé und Blau hängen ordentlich auf Holzkleiderbügeln, daneben passende Stoffkarten – minimalistischer Kleiderschrank für selbstgenähte Kleidung.
Stoffe und Farben strategisch wählen
Wähle 2–3 Hauptfarben, die dir stehen und die du gerne trägst, und ergänze sie durch 1–2 neutrale Farben wie Schwarz, Weiß, Grau oder Beige. So kannst du sicherstellen, dass deine selbstgenähte Kleidung untereinander kombinierbar ist. Achte bei der Stoffwahl auf ähnliche Materialeigenschaften – z. B. gleiche Pflegeanforderungen oder ähnliches Fallverhalten.

Tipp: Lege dir eine Nähplanung oder ein Lookbook an – digital oder im Notizbuch. Dort kannst du Stoffmuster einkleben, Schnittmusterideen skizzieren oder fertige Outfits dokumentieren. Das erleichtert dir die Planung und hilft, gezielt an deiner perfekten Garderobe zu arbeiten.

Jahreszeiten mitdenken
Wenn du Kleidung nähst, kannst du die Jahreszeiten ideal mit einbeziehen – und dich sogar frühzeitig vorbereiten. Nähe z. B. im Spätsommer schon die ersten Übergangsjacken für den Herbst oder nutze die kalten Wintermonate, um luftige Sommerkleider vorzubereiten. So entgehst du dem saisonalen Zeitdruck der Modeindustrie und nutzt dein kreatives Potenzial optimal aus.

Kleidung nähen für besondere Anlässe oder den Alltag

Elegantes, weinrotes Abendkleid aus Satin liegt auf einem Nähtisch, im Hintergrund Nähmaschine, Stecknadeln und glitzernder Stoff – festliche Kleidung nähen mit Glamour.
Selbstgenähte Mode ist nicht nur für den Alltag. Auch festliche Kleidung lässt sich nähen – ob zur Hochzeit, fürs Büro oder für ein schickes Abendessen.

Alltagskleidung nähen
Hier steht Funktionalität im Vordergrund: bequeme Schnitte, pflegeleichte Stoffe, kombinierbare Farben. Ideal sind:
  • Basic-Shirts
  • Hosen mit Gummibund
  • Sweatjacken und Hoodies
Festliche Kleidung nähen
Für besondere Anlässe darf es edel werden:
  • Kleider aus Satin, Chiffon oder Samt
  • elegante Blusen mit Volants
  • maßgeschneiderte Hosenanzüge
Viele Hobbynäher:innen berichten, dass ihr schönstes Kleid selbstgenäht ist – weil es einfach perfekt passt.

Kleidung nähen als Hobby, Business oder Teil der Selbstversorgung

Nähen ist nicht nur ein schönes Hobby, sondern für viele auch ein Weg zur Teil-Selbstversorgung oder ein Einstieg ins Handmade-Business.

Nähen als Selbstversorger:in
Wenn du Kleidung selbst nähst, reduzierst du deine Abhängigkeit vom Modemarkt. Besonders Familien mit Kindern profitieren davon – du kannst mitwachsen lassen, reparieren, personalisieren.

Nähen verkaufen – ein wachsender Markt
Immer mehr Menschen verkaufen Genähtes auf Etsy, eigenen Shops oder Märkten. Hier kommt es auf Originalität, Qualität und Kundenservice an. Eine Nische, wie zum Beispiel nachhaltige Kleidung nähen für Curvy-Frauen, kann besonders erfolgversprechend sein.

Kleidung nähen ist mehr als nur ein Trend

Kleidung nähen eröffnet dir eine Welt voller Möglichkeiten: Du gestaltest deine Garderobe selbst, findest deinen Stil und produzierst nachhaltiger. Ob T-Shirt oder Mantel, Businesslook oder Boho-Style – mit etwas Übung und Kreativität kannst du fast jedes Kleidungsstück selbst anfertigen.

Wenn du dich auf das Abenteuer einlässt, wirst du schnell merken: Nähen macht nicht nur Spaß, es verändert auch deine Beziehung zu Mode, Konsum und Körpergefühl. Probiere es aus – dein Kleiderschrank wird es dir danken!

Häufige Fragen und Antworten

Was befindet sich in der Curvy-Club-Mediathek?

In unserer Curvy-Club-Mediathek findest du Videotutorials, die dich auf dem Weg zu deiner perfekten, individuellen Jahresgarderobe begleiten und unterstützen. 

Entdecke Videotutorials zu folgenden Themen:
  • Große Auswahl an Videos für Schnittoptimierungen für Curvy-Frauen: Damit du Dich rundum wohl füllst   
  • Grundschnitt-Erstellung: Videotutorials für Oberteil, Rock, Hose & Ärmel
  • Schnittmuster-Guide: Tipps & Tricks rund um den Umgang mit Schnittmustern
  • Fremdsprachige Schnittmuster verstehen: Hilfen für internationale Anleitungen
  • Stoffe-, Farben- & Muster-Guide für kurvige Frauen
  • Nähtipps-Bibliothek Für Anfängerinnen und Fortgeschrittene

Was bedeutet Streaming?

Streaming heißt, dass Du Videos direkt online ansehen kannst – ganz ohne Download.

Die Videotutorials in der Curvy-Club-Mediathek stehen Dir nachdem Du unseren Club abonniert hast im Mitgliederbereich zur Verfügung. Damit alles flüssig läuft, solltest Du eine stabile Internetverbindung haben.

Wie, wann und mit welcher Frist kann ich kündigen?

Kündigung jederzeit ohne Frist jeweils zum Ende des zweiten Abo-Monats möglich. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich das Abo jeweils um zwei weitere Monate.

Was passiert nach der Kündigung?

Selbstverständlich bleibst Du Club-Mitglied bis zum Ende der Vertragslaufzeit.

Habe ich dauerhaft Zugriff auf meine Club Inhalte?

Ja, solange Du Club-Mitglied bist, kannst Du 24/7 auf alle freigeschalteten Inhalte (Videos, eBooks, pdf-Dateien etc.) im Mitgliederbereich zugreifen.

Sollten wir mit unserer Webseite irgendwann einmal umziehen, sie schließen o.ä., erhälst Du selbstverständlich die Möglichkeit, die für dich im Mitgleiderbreich hinterlegten Inhalte herunterzuladen oder über eine alternative Plattform weiter darauf zuzugreifen.
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